Wolfram Rudolphi

Kunstmaler und Grafiker

Eintrag auf Wikipedia

Porträt in Öl von Johannes Rudolphi

{Rudolphi Kunst} Wolfram Rudolphi- Kunstmaler und Grafiker

1906 – Berlin – 1992


Landschaften von der schönsten Seite, zarte Pflanzen, licht­volle, intime Natur­räume, Still­leben und Architektur; „Zeichnen mit dem Pinsel“ in Aquarell, Bleistift, Farb­stift und auch kolorierte Feder­zeichnungen.

Sohn des Künstlerpaares Johannes und Margarete Rudolphi, verheiratet mit Renate von Eberstein, zwei Kinder.

  • Am 14. Juni 1906 in Berlin-Zehlen­dorf geboren als zweiter Sohn des Kunst­maler­paars Johannes und Margarete Rudolphi. Für Wolfram Rudolphi steht nach dem Besuch des Gymnasi­ums beruf­lich fest, in die Fuß­stapfen seiner Eltern zu treten.

  • 1925-1930 Kunst­studium an der Kunst­gewerbe­schule, Praktikum durch Mit­arbeit in Kunst­maler-Ateliers, vornehmlich Zeichnen, Holz­schnitt, Radierung und Kunst­schrift sowie Aquarellieren bei Prof. Schaefer und Orlowski.

  • 1930-1940 Arbeiten als freischaffender Künstler; ausgedehnte Studien­fahrten durch Brandenburg, in den Harz, nach Halber­stadt und Quedlin­burg. Im Zuge verschie­dener Aus­stellungen entwickelt sich ein an­dauern­des Auftrags­verhältnis mit dem Herzogenpaar Ernst-August von Braun­schweig-Lüneburg und Tochter Friederike, der späteren Königin von Griechen­land.

  • 12.08.1940 Heirat mit Renate von Eber­stein, Potsdam, die aufge­wachsen ist in der preußischen Elite­lehr­anstalt „Heiligengrabe“ bei Wittstock. Fortan wohnt das Ehe­paar im elter­lichen Land­haus mit Atelier in Berlin-Schlach­ten­see.

  • 1941-1945 Während des Kriegs­dienstes bringt die Mal- und Zeichen­kunst mancherlei Erleich­terung u.a. durch Ausstel­lungen im Casino und Porträt­arbeiten, die Ergeb­nisse Wolfram Rudolphi nicht selten den Familien überbringt.

  • 1946-1957 Nach Ent­lassung aus der Gefangen­schaft schlägt sich Wolfram Rudolphi zunächst frei­schaffend durch und findet hand­werkliche Fest­auf­träge.

  • 1957-1970 Bei der An­stellung im Kultur­bereich, Senat von Berlin, kommen Wolfram Rudolphi seine grafischen Fertig­keiten zugute. Daneben ein­geschränkte Kunst­tätig­keit, wofür er seine Motive auch auf Reisen u.a. ins Rhein­land sowie nach Italien, Griechen­land und Schweden sammelt.

  • Ab 1971 als Pensionär nimmt Wolfram Rudolphi un­ein­ge­schränkt seine künst­lerische Arbeit wieder auf, zieht Motive aus der hei­mischen Land­schaft heran und präsentiert seine einfühl­same Aquarell­kunst bei Privat­aus­stellungen und in Filial­räumen verschie­dener Geld­institute. Eine in 1988 unter­nommene Studien­reise in die Provence krönt das Künstler­leben.

Am 18. Oktober 1992 verstirbt Wolfram Rudolphi in Berlin-Lichter­felde.

{Rudolphi Kunst} Kunstgalerie und Handel - Rudolphi Kunstmacht die drei Malertalente der Familie Rudolphi mit ihrem Œuvre publik. Übereinstimmend für alle gilt: Einfühlsame, verstehbare, naturbetonte Kunst. Farben und Formen mit den Augen des Künstlers gesehen, in hoher Fertigkeit auf Papier oder Leinwand gebracht – Malerei, die süchtig macht.